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09.03.2008 .at-award 2006: Websites ignorieren weltweiten Web2.0 - TrendDer Österreichische Internet-Oscar für Webauftritte ´06 wird am 31. Mai vergeben
Neuerlicher Einreichungsrekord unterstreicht die Beliebtheit des seit ´97 verliehenen
Online-Medienpreises, der als einziger Award die Leistung ausschließlich aus Sicht der
Webbesucher bewertet. Bemerkenswert: Die Einreichungen lassen den Megatrend
Web2.0 links liegen.
"Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler - dieser ewigen Werbeweisheit folgend müssen Websites den UserInnen nützen, gefallen und sie dort abholen, wo sie jeweils stehen - die Meinung von Profis ist nicht ausschlaggebend. Auf diesem user-zentrierten Ansatz basieren die Kriterien der von uns definierten 3 Tugenden des Web, Nützlichkeit, Schönheit und Korrektheit", umreißt Initiator Wilfried C. Brumec-Sesulka (CEO der Medienagentur treAngeli und Produzent des .at-award), das Bewertungskonzept. Der Trend der Einreichungen 2006? Head Of Jury Christian Spath, MBA (Geschäftsführer des Beratungsunternehmens MediaSupport), verrät, was sich auch mit Studien der Österreichischen Marketinggesellschaft deckt: "Auffallend ist die Zurückhaltung der österreichischen Projekte, was Web2.0 anbelangt. Dieser Trend (Nutzer werden zu Medienproduzenten, Sites vernetzen sich intensiver, Wikis, Blogs und Foren sind nur zwei Ausprägungsformen -> http://de.wikipedia.org/wiki/Web_2.0 ) prägt zwar das aktuelle globale Web, die Einreichungen aus dem österreichischen Markt - und nur diese können wir werten - integrieren Web2.0 jedoch nicht gut oder gar nicht". Dennoch ist die "Ausbeute" des .at-award ´06 absolut interessant. Spath: "Das Niveau steigt weiter, Highlights müssen stärker strahlen. Und laut Agenturstimmen ist der .at-award echte Motivation. Und die heuer erstmals ausschließlich online tagende 25-köpfige Jury siebte gnadenlos: Nur 35 der 1344 Sites erreichten die Endrunde". Renommée und Breitenwirkung des .at-award sprechen für sich: "Die Agenturszene stellt sich mit Projekten ein, weil der .at-award als absolut unbeeinflussbar gilt, und anonyme Webbesucher melden Sites an, die sie toll finden, weil die Einreichung kostenlos ist. Und alles läuft ohne PR und Werbung", freut sich Brumec-Sesulka. Highlights gibt es auch im .at-award - Rahmenprogramm: Die Live-Acts und DJs des ART KLUB geben im ehrwürdigen Planetarium Wien den äußerst erdigen Takt vor: 10 Jahre .at-award müssen ja auch ordentlich gefeiert werden. Preisträger, Einreichung 2007 und alle Informationen zum .at-award: http://www.at-award.at
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